Skulpturen

Die Billardkugeln von Claes Oldenburg sind weithin bekannt und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Aber wissen Sie, dass der aaseepark noch viele weitere Kunstschätze beherbergt, die nur darauf warten, entdeckt zu werden? Lassen Sie sich überraschen.

Blickst du hinauf und liest diese Worte ...

An einen Sendemast erinnert die Metallkonstruktion des in der Ukraine geborenen und heute in New York lebenden Künstlers Ilya Kabakov. Wer den Blick hinauf wandern lässt, bemerkt zwischen den Fühlern des Sendemastes kaum sichtbare Buchstaben. Wer genau hinschaut, erkennt folgenden Text: „Mein Lieber! Du liegst im Gras, den Kopf im Nacken, um Dich herum keine Menschenseele. Du hörst nur den Wind und schaust hinauf in den offenen Himmel – in das Blau dort oben, wo die Wolken ziehen -, das ist vielleicht das Schönste, was Du im Leben getan und gesehen hast.“

Giant Pool Balls

Zuerst wollten aufgebrachte Münsteraner sie in den See rollen, heute sind sie eines der Markenzeichen der Stadt. Die drei riesigen Billard-Kugeln, die Claes Oldenburg 1977 für die erste Skulptur-Ausstellung in Münster geschaffen hat, sind ein Blickfang am nördlichen Ufer des Aasees. Der 1929 in Stockholm geborene Künstler und Hauptvertreter der Pop-Art fertigte die Kugeln mit einem Durchmesser von dreieinhalb Metern aus Beton.

We are still and reflective

Von Martin Boyce

Ineinandergefügt

Von Karl Ehlers – 1977

Wasser-Plastik

Von Heinz Mack – 1977

Ohne Worte

Von Donald Judd (1928 – 1994), einem amerikanischen Bildhauer und Architekten und einem der bedeutendsten Vertreter der Minimal-Art stammen die Betonringe. Das 1977 entstandens Werk steht im Bezug zur umgebenden Aaseelandschaft. Der äußere Betonring mit 15 Metern Durchmesser folgt der Neigung des abschüssigen Uferhanges. Der etwa 13 Meter Durchmesser betragende Innenring symbolisiert die glatte Ebene des Seespielgels.

Wewerka-Pavillon

Bitte nicht betreten! Kunst mal ganz anders gibt es im Wewerka- Pavillon. Der 1987 für die documenta 8 in Kassel von Stefan Wewerka entworfene Pavillon wurde bereits ein Jahr später nordöstlich der Torminbrücke wieder aufgebaut. Seitdem nutzen die Studenten der Kunstakademie sowie renommierte Künstler den Ausstellungsraum im Grünen. Die Besonderheit dieser gläsernen Ausstellungshalle ist es, dass die Besucher die Werke nur von außen betrachten können.

Das verlorene Spiegelbild

Von Susan Philipsz – 2007

Wirbel

Von Henry Moore – 1967/68

Zusammenleben

Diese Skulptur, die das friedliche Zusammenleben der Deutschen mit den Ausländern symbolisiert, wurde 1993 auf Initiative des iranischen Künstlers Mahmoud Torabi nach dem Entwurf von Gerd Röser durch den makedonischen Künstler Demir Demiroski und dem Münsteraner Künstler Martin Hermanns realisiert.

Abluftplastik (Werk 1 – 3)

Von Friedrich Gräsel – 1972-1975

Weniger wild als andere

Von Rosemarie Trockel – 2007

Pardo-Pier

Seit 1997 besitzt der Aasee seinen ersten Pier. Der in Havanna geborene und heute in Los Angeles lebende Künstler Jorge Pardo installierte die 40 Meter lange Steganlage auf ungefähr 50 Pfeilerpaaren. Der Pier aus kalifornischem Redwood führt zu einem offenen sechseckigen Pavillon und einer Aussichtsplattform mit Stufen zum See. Er bietet einen Blick auf die nahe Stadt.