Auf der Suche nach neuen Skulpturprojekten

 

Anlässlich des Girls’Day haben wir uns mit zwei Schülern des Hittorf Gymnasiums und einer Schülerin der Montessorischule auf Spurensuche zu den aktuell entstehenden Skulpturprojekten 2017 begeben.

Begonnen am Ludgerikreisel, an dem derweil rote Pflöcke die Arbeit von Lara Favaretto ankündigen, haben wir unterhalb der Sklulptur von Rémy Zaugg, „Knecht mit Pferd und Magd mit Stier“ von 1987) außer unglaublich tiefen Kaninchenbauten noch keine neuen Skulpturenspuren entdecken können.
Fündig wurden wurden wir aber beim Abrissgelände des alten OFD Gebäudes. Hier ist schon eine Mauer entstanden, die wohl symbolisch im Zusammenhang mit dem riesigen ehemaligen Finanzbau steht.

Auf ein Skulpturprojekt der besonderen Art, das vor 10 Jahren startete, sind wir dann in den Kleingärten der Anlage „Mühlenfeld“ gestoßen. Dort wurden, wie auch in vielen weiteren Kleingärten, 10 Jahre lang Tagebücher geführt, die zur diesjährigen Ausstellung veröffentlicht werden.

Als Skulptur kann man hier einen Taschentuch-Baum bewundern, der vor 10 Jahren gepflanzt wurde. Der Baum soll alle 10 Jahre blühen, dieses Jahr zum ersten Mal.
Leider wurden die Knospen in diesem Frühling durch den Frost und die Kälte bereits beschädigt. Zum Schutz wurde nun der Baum mit einer Schutzhülle bedeckt und nun bangen die Kleingarten-Besitzer, ob der Baum bis zum Juni dieses Jahres wieder neue Blüten bilden kann.

 

Pars pro toto „on Tour“ mit Schülern des Hittorf Gymnasiums und der Montessorischule.

In den Kleingärten am Mühlenfeld sollen ab Juni die Tagebücher veröffentlicht werden.

„Der Taschentuchbaum“, derzeit im Christo-Gewand – auch nicht unpassend zur Skulpturenausstellung.

Die Mauer des Künstlers Christian Odzuck erinnert an und besteht teilweise aus dem alten OFD-Gebäude.

Herr Wulf, Gartenbesitzer im Mühlenfeld, hat uns netterweise die Geschichte um den „Taschentuchbaum“ erzählt.