 |
Flora&Fauna Im oberen Teil des Sees dominieren mosaikartig verzahnte Vegetationskomplexe von Großröhrichten. Dort wächst auch die Schwanenblume, die in der „Roten Liste der in Nordrhein-Westfalen gefährdeten Pflanzen und Tiere“ aufgeführt ist. Im Vergleich dazu sind die Uferbereiche des alten Aasees nicht so vielfältig. Die Ufervegetation des alten Aasees ist nur recht spärlich ausgebildet. Mit etwas Glück findet man zwischen Röhricht die gelb blühende Sumpfschwertlilie.
Die Park- und Grünflächen um den Aasee bestehen vornehmlich aus Rasenflächen, die nur dort häufiger gemäht werden,
wo eine intensive Nutzung stattfindet. Hohe, artenreiche Hecken und teilweise alte, markante Einzelbäume
und Baumgruppen gliedern die Parkanlage.
Die Wasservögel auf dem Aasee
Bis auf Möwen und Enten halten sich auf dem alten Aasee nur wenige Wasservögel auf, da hier nicht nur
die Wasserpflanzen als Nahrungsgrundlage, sondern auch die Röhrichtzonen weitgehend fehlen. Außerdem halten
sich die Vögel fern von den stark frequentierten Uferwegen. Daher halten sich die Wasservögel nur an wenigen Stellen meist am neuen Aasee auf (Bereich Zookanal und nordwestlichen Ufer davor), während die Großzahl die ruhigen Zonen im renaturierten Bereich bis Haus Kump bevorzugt. Dort wird das Spektrum noch um einige Arten ergänzt:
Graureiher und Kormoran, Eisvogel, Zwergtaucher, Austernfischer, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer, Sumpfrohrsänger, Reiherente und Rostgans. |
|